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Begeisterung

Letzten Donnerstag sagte eine Klientin ganz verblüfft zu mir: „Boah Ken, wie schaffst du es immer so gute Laune zu haben? Immer wenn ich ankomme, hast du ein breites Grinsen im Gesicht.“ 😃

Klar – solche Feedbacks lassen mich dann nochmal mehr strahlen, aber sie machen auch deutlich, dass ich mit meiner Tätigkeit als Experte für Stresskompetenz und Gesundheitscoach sehr zufrieden bin. Das, was ich täglich mit Menschen gemeinsam erarbeite, mache ich mit meiner größtmöglichen Begeisterung. Das heißt nicht, dass mir jeder Tag leicht fällt, ich täglich Lust darauf habe oder mir immer ein Lächeln ins Gesicht gemeißelt ist.

Aber durch meine Begeisterung für das, was ich machen darf, lässt mich meine eigenen Hürden deutlich leichten bewältigen.

Auch kann ich mit meiner eigenen Begeisterung für das Thema Gesundheit, Vitalität, besserer Umgang mit Herausforderungen oder auch unser Verhalten im Alltag meine Klienten ähnlich begeistern. Der Funke kann überspringen und die Herausforderungen oder das Neue wird dadurch leichter. 😊

Impuls 1 – innere Einstellung & dein Sprachgebrauch

Dazu noch ein kleines, aber praktisches Beispiel aus unserem sprachlichen Alltag:
„Ich muss nachher noch zu Ken und bekomme bestimmt neue Hausaufgaben mit auf den Weg.“
Das klingt nach einer schweren Pflicht. Wie wäre es mit einer alternativen Aussage:
„Nachher darf ich noch zu Ken und bekomme bestimmt neue Hausaufgaben mit auf den Weg.“ Oder: „Ich will nachher noch zu Ken, der mir bestimmt neue Hausaufgaben mit auf den Weg gibt.“

Mit diesen Aussagen, sagt auch das Herz „JA“ und die Aufgaben, Termine oder Pflichten lassen sich mit deutlich mehr Leichtigkeit bewältigen, da unser inneres System nicht mehr dagegen arbeitet.

Impuls 2 – sei neugierig

👉 Mit dem zweiten Impuls möchte ich dir ein praktisches Beispiel aus meinem privaten Alltag mit auf den Weg geben:

Im täglichen Leben gibt es einige Tätigkeiten, die ich überhaupt nicht gern mache bzw. die mich mehr als wenig begeistern. Beispielsweise lassen mich Aufräumen oder die Buchhaltung nicht grade in Ekstase verfallen.

Doch hier bediene ich mich meiner Neugier, um mich auch für ungeliebte Dinge begeistern zu können. Ich mag das Gefühl etwas schnell und erfolgreich geschafft zu haben – dafür kann ich mich begeistern. 😀

Dem Thema Buchhaltung habe ich mich lange nur sehr widerwillig genähert. Heute habe ich eine deutlich leichtere Einstellung dazu, da ich mir die positiven Dinge und die Notwendigkeit einer guten Buchhaltung erarbeitet habe. Meine Strategie: Mehrere kleine Zeitfenster und viel Klarheit. Ich habe mir die Angst vor den Zahlen genommen und freue mich mittlerweile sogar die Woche aus der Zahlensicht zu reflektieren. Beim Thema Aufräumen stecke ich allerdings noch mitten im Prozess 😉

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